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Biologische Einflüsse und Romantische Filme

Fragt mich nicht warum ich das tue, aber eine gewisse Person hat mich dazu animiert mal alle meine Gedanken aufzuschreiben...

[Es ist nicht alles so behindert wie der erste Absatz, den könnt ihr euch sparen.]

Das erste was mir so durch den Kopf geht, dass ich einfach nicht in Gottes gnaden stehe. Ich will mich ja nicht bemitleiden lassen, aber wenn man SO viel SO schnell verliert ist das nunmal hart. Außerdem wünsch ich es auch keinem, dass man den ganzen Tag nur daheim rumhockt und mit Krücken die Treppe (!) zur Küche hinunterlaufen muss, dabei weiß dass man, wenn man sich mal anstrengen würde, viel sinnvolles machen könnte, wodurch man aber durch seine hin- und herschwirrenden Gedanken gar nicht im Stande ist. Aber deswegen versuch ich sie ja jetzt mal zu ordnen. Bis jetzt bleibts ziehmlich durcheinander....

In den letzten Tagen habe ich leider allzu wahrheitsgemäß miterleben können, dass man mit 16 noch längst nicht erwachsen ist. Jetzt denken sich natürlich alle, boah mit 16 kann man schon alleine wohnen und Kinder kriegen und man denkt sowieso man ist der schlaueste Kopf auf der Welt. Aber das ist nunmal nicht so. Ich glaube mit 16 Jahren ist man am meisten durcheinander, ohne an einer Gehirnerschütterung oder einer Amnesie zu leiden. Das zeigt sich z.B. in Beziehungen. Rational könnte man es sich sonst nicht erklären, wegen 3 miesen Treffen eine 5 monatige Beziehung in den Wind zu schießen, ohne vorher darüber mal zu sprechen, was denn jetzt eigentlich nicht gut ist. Überhaupt, Frauen sehen das Ende immer viel zu früh. Kaum ist nicht alles perfekt (eigentlich ist es ja unsere Schuld weil wir es vorher perfekt gemacht haben...), sehen Frauen schon  die Zeichen für die Apokalypse sich mehren und hören auch noch auf ihren "Verstand", nicht auf ihr Herz. Dazu passt auch der vorige Eintrag von Luca, wenn man da auch die Ansichten der Frauen eher verstehen kann. Doch wenn der Mann absolut nichts verbrochen hat und einfach mal 1 Woche scheiße läuft, die Chemie nicht richtig stimmt, glauben Frauen gleich, die Beziehung habe keine Chance mehr und sei schon lange tot. 1 Woche?! Es kann so viele Gründe geben für 1 miese Woche, allein biologische: Die hochgelobten Tage einer Frau, der biologische Lebenszyklus (nein, auf den Tag genau bestimmen kann man gute und schlechte Tage nicht, obwohl Promis da einen Haufen Geld dafür hinblättern), den Mondzyklus, Stand der Sterne, PMS, Nährstoffmangel oder -überschuss. Und das sind nur wenige Beispiele aus der Welt der Biologie. Nun denkt mal scharf nach was passiert, wenn z.B. 2 biologische Sachen schlecht stehen, dazu noch die Scheidung der Eltern kommt und man gerade überhaupt keine Lust hat, seinen Arsch in die Schule zu bewegen und ihn dort einen halben Tag zu parken. Genau, tolle Voraussichten für eine der schlechtesten Wochen im Leben (bis jetzt natürlich). Kinders, und jetzt aufgepasst! DAS GANZE HIER trifft nur eine von zwei Personen in der Beziehung. Stellt euch mal vor, die andere hat eine ähnlich schlechte Woche. Genau, Katastrophe. Aber bitte liebe Damen, das hat dann doch nichts mehr mit den Gefühlen füreinander oder der Qualität und Zukunft der Beziehung zu tun. Sowas kommt nunmal vor. Manchmal häuft sich alles so zusammen, dass man 5 Monate in einer rosaroten Welt lebt, um danach den Urknall Reloaded zu erleben. Doch es hängt davon ab, wie man das ganze sieht. Die ein Möglichkeit ist, sich wie ein genau 16 jähriger Mensch zu verhalten und nicht nachzudenken, einfach nur aus dem Bauch heraus etwas beenden, wofür man nicht mal die Gründe weiß. Die andere ist, sich mal Gedanken zu machen, diese auch auszusprechen (WICHTIG!!!!), um mal die Einstellung von seinem Partner mitzukriegen, damit man etwas verbessern KANN. Wenn man es erst garnicht versucht, braucht man nicht zu glauben, dass es von alleine kommt. Dafür lebe ich schon zu lange, damit ich an solche Glücksfälle des Schicksals glauben kann. Natürlich gibt es sie, aber nicht dann, wenn man sie am meisten braucht.

Jetzt hab ich den Faden verloren.       Naja egal.

Pech gehabt Kinder, mir ist doch noch was eingefallen.

Dieses ganze Theater mit den unüberlegten und danach oftmals bereuten Taten der Frauen hat zwar viele Gründe (ja, auch biologische ), einen leicht vermeidbaren möchte ich jedoch herausgreifen. Die Romantischen Filme. Da sitzt man im Kino mit seiner Freundin und schaut sich ihrentwegen solche Filme an, langweilt sich zu Tode, weil man das Ende IMMER schon vorher weiß und hört dann auch noch Sprüche wie: "Oach, das ist ja so schöööööön." Welcher Mann kennt das nicht. Aber wir sind ja verständnisvoll und machen gute Miene zum bösen Spiel, der Frau zu liebe. Und was hat man davon? Auf kurze Zeit gesehen sehr wenig, da der sich anschließende Geschlechtsverkehr (wenn er sich denn überhaupt anschließt....ich sag mal zu ca. 2-3%) oder einfach die Zeit nach dem Film noch immer von dahinschmelzenden Kommentaren der Frau geprägt sind, ca. sowas wie "War das nicht toll, mein Schatz? So Romantisch...". Na klar, erstmal den Film zu Ende leiden, damit man danach sich den ganzen Scheiß nochmal anhören darf. Aber ist ja noch ok. Die Frau ist glücklich. Der Mann schaltet ab, denkt an was anderes und ist vielleicht auch noch glücklich.

Doch was hat das für langzeitige Folgen?

Ein unbedachter Kinobesuch in den falschen Film kann FATALE Folgen haben. Viele Frauen (natüüüüüürlich gibt es Ausnahmen...Achtung: Ironie) orientieren sich nach der Welt im Film, nach dem Utopia der Gefühle und der Romantik. Klar, das dumme ist nur, sie orientieren sich nicht nur daran, sondern denken auch, UNSERE, seit Kopernikus sich um die Sonne drehende Erde, würde auch so funktionieren wie die Fiktions- und Traumwelt der Filme. Jetzt kommen natürlich wieder die Feministen und sagen, boah der kann was erleben, Aber schaut doch mal tief in euch, nur für ein paar Sekunden. Und jetzt erzählt mir nicht, dass ihr nicht oft an solche realitätsfreihe Happy Ends und Romanzen denkt. Das problem ist nur, dass dadurch, dass Frauen sich so von diesen Filmen leiten lassen, die oft "Frauenlogik" genannte Denkweise sich in den Vordergrund drängt, wenn es heißt, wichtige Entscheidungen zu treffen. Man macht einfach mal Schluss, obwohl man ihn liebt, weil man gerade nach Schlussmachen drauf ist, weil man im Film gesehen hat, dass der Mann ja dann um die Frau kämpft und sie liebt und das nie anders sein wird und wenn die Frau meint er hat genug gelitten schnippst sie einfach mit dem Finger und schon ist er da, als wäre nie was gewesen. Neeeein liebe Damen, so läuft es aber nicht. Männer denken anders. Wenn die Frau Schluss macht, ist der liebende Mann traurig (ooooh ja sowas gibts auch), plagt sich ein bisschen herum, versucht aber so schnell wie möglich zu vergessen, da ihm die Frau ja signalisiert hat, dass es zu Ende ist. Was sich die Frau dabei denkt, kann man(n) ja nicht wissen. Und dann wundern sich die Frauen, dass nicht das passiert, wie in den 267 gesehenen Schnulzfilmchen. Tja, es ist sicher nicht einfach sich das als Fraueinzugestehen, aber so sind Frauen nunmal. Punkt.  Ich sage nicht das Männer perfekt sind, weil sie es auch nicht sind, aber auf dem Gebiet sehen sie einfach die Realität und erwarten auch nichts anderes. Nehmt euch das bitte zu Herzen, Ladies. Schleppt euren Mann in solche Filme, lasst ihn leiden, aber handelt nicht nach der "Denkweise" der Romantischen Filme. Dafür wären euch Männer ewig dankbar.

 So, jetzt hab ich mir ein bisschen Frust von der Seele geschrieben(  , ich hoffe, es war auch was sinnvolles (für euch) dabei. Damit der Eintrag nicht so depressiv endet: Hope von Twista aus dem Film "Coach Carter". Nur für euch. Und mich.

Peace, euer Ben

 

p.s.: (Nein, nicht "I love you"  Ihr seit unverbesserlich ......)

Welche Frau hat sich denn schonmal revanchiert und ist mit dem Freund in einen Horror/Action/Ballerfilm gegangen?  .................schweigen.........................na?

1 Kommentar 15.4.08 10:19, kommentieren